Bei uns in der Bioland-Baumschule Upmann

Die Baumschule erstreckt sich über 5 ha (50.000 m²). Dazu kommt eine weitläufige Streuobstwiese sowie zahlreiche Hecken, „wilde“ Ecken und Schauanlagen.

Bis 2024 unterstützte uns Arbeitspferd Nico, ein Norweger, bei der Unkrautbekämpfung als Spezialist für Gehölzreihen, die für den Trecker zu schmal sind.

Werden im Herbst z. B. wie hier zu sehen, Heckenpflanzen für den Verkauf gerodet, wird dort im Frühjahr Gründüngung eingesät. Diese Wechselbepflanzung hilft, spezialisierte Schädlinge zu minimieren und den Boden zu regenerieren. Die Gründüngungspflanzen werden dann in den Boden eingearbeitet und dienen zusammen mit dem Kompost, der aus Pflanzenabfällen und Humus aus der Baumschule besteht, der Düngung der Fläche.

Um den Abfall klein zu halten, verwenden wir die Töpfe mehrmals. Das Pflanzsubstrat, die Erde in den Töpfen, ist stark torfreduziert und entspricht den Bioland-Richtlinien.

Zahlreiche Nistkästen hängen in den älteren Bäumen, denn Vögel fressen viele Schädlinge.
Auch die Wildbienen finden im Insektenhotel einen Brutplatz.

Weil auf der gesamten Baumschulfläche keinerlei Pestizide eingesetzt werden, ist die Bioland-Baumschule Upmann inzwischen ein kleines Biotop geworden. Sogar Rebhühner flitzen durch die Reihen!

Auch auf den Wiesen und Feldern hinter der Baumschule konnten wir schon einige besondere Gäste bewundern.