Wer die Raupe nicht ehrt, ist den Schmetterling nicht wert

Die Biene ist in aller munde – und das ist auch gut so. Sehr viele Menschen versuchen, in ihren Gärten mehr Vielfalt bzw. ‚bienenfreundliche‘ Gewächse zu pflanzen.

Gleichzeitig jedoch steigt um diese Jahreszeit die Unsicherheit der Gartenbesitzer, was sie denn gegen bestimmte Schadbilder tun können. Wir als Biolandbaumschule können da aus tiefster Überzeugung nicht zur Giftspritze raten. Momentan sind noch einige Schäden durch den Spätfrost an den jungen Austrieben und Blättern zu erkennen, auch scheinen in diesem Jahr Blattläuse Hochkonjunktur zu haben, gleichzeitig leiden einige Pflanzen unter Pilzerkrankungen.

Die tierischen Schädlinge haben viele Fressfeinde, die in einer intakten Umgebung ganz von selbst auftauchen und sich über das grosse Nahrungsangebot freuen. Pilzerkrankungen tauchen häufig bei falscher Standortwahl, Überdüngung, falschem Schnitt o.ä. auf.

In Privatgärten werden pro qm mehr Pestizide eingesetzt als in der Landwirtschaft. Der BUND hat dazu einen Artikel veröffentlicht, ebenso das Umweltbundesamt . Ganz aktuell zum Thema Bienen die Sendung Quarks in der Mediathek . Auch hier auf unserer Seite haben wir zu diesem Thema etwas geschrieben


Zum Schluß noch ein Suchbild: wer sieht drei Wasserfrösche?